Viele Besucher kamen an diesem regnerischen Sonntagnachmittag in die Buchschlager „Endstation“, die eigens ihren Gastraum schon um 16:00 Uhr für den Geschichtsverein und seine Gäste öffnete.
In einem bebilderten Vortrag konnten Interessierte mehr erfahren über diesen geschichtsträchtigen Ort, ohne den es die Villenkolonie Buchschlag nie gegeben hätte. Im Anschluss gab es Gelegenheit, sich bei einer Tasse Kaffee noch ein wenig umzuschauen und ins Gespräch zu kommen.
Dem Geschichtsverein war es ein besonderes Anliegen, auch in diesem Jahr am Tag des offenen Denkmals teilzunehmen. Es ist mittlerweile eine Tradition geworden, jedes Jahr mit einem besonderen Programmpunkt passend zum jeweiligen Jahresmotto bei dieser Veranstaltung von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz dabei zu sein. In diesem Jahr lautete das Motto: NetzWERKE Denkmale und Infrastruktur.
1879 eingeweiht, steht der Buchschlager Bahnhof bis heute nicht nur für die Bedeutung des Eisenbahnverkehrs und die Verbindung Orten und Regionen, sondern auch für die vielfältigen zwischenmenschlichen Verbindungen, die in der heutigen „Endstation“ zu Gast sind. Und auch an diesem Tag war der Bahnhof in Buchschlag – ein Denkmal, das Verbindung schuf, dank der Gastfreundschaft seines jetzigen Eigentümers Mike Fraenzel und freundlichen Bewirtung von Paul Boots.
Dreieich 17.09.2026
