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Details: Kategorie: Newsletter | Veröffentlicht: 11. September 2017 | Zugriffe: 2220

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Rund um den Schneckenbrunnen

Die bei dem Versuch, die Pumpe zu stehlen, entstandenen Schäden konnten behoben werden. Hierzu berichtet Martin Kaltenbach: „Die große Restaurierung des Schneckenbrunnens wurde im Jahr 2012 abgeschlossen. Seither hat Frau Bagus den Betrieb und die Unterhaltung des Brunnens in dankenswerter Weise besorgt. Jetzt hatten sich schon wieder größere Schäden gezeigt. Zur Durchführung der notwendigen neuen Reparaturen hat sich eine kleine Arbeitsgruppe gebildet. Der stark beschädigte alte Brunnenschacht wurde erneuert, der Sensor für den Wasserstand durch einen Käfig gesichert. Das im Bereich der Becken stark geschädigte Mosaikwurde entfernt. Die Becken wurden vorläufig mit einer haltbaren Brunnenfarbe grundiert.

Anschließend wird die Brunnentechnik instandgesetzt werden

Entsprechend des Entwurfes von Hans Dorn soll eine Einfassung der beiden Zugänge umgesetzt werden: Da Ilex nicht gedeiht, haben wir uns für eine Buchenhecke entschieden, die die vier Ecken einfasst. Zusätzlich werden je zwei Säulenbuchen die Zugänge vertikal betonen.

Rosenbeete

Unsere Rosen sind Dank der Hilfe des Ehepaars Raab eine wahre Augenweide, bis auf zwei sind sie gut verwurzelt und vital, sie benötigen auch nach sehr trockenen Sommern keine aufwendige Bewässerung. Der Standort unter den Birken ist sicherlich der Grund für die schlecht gedeihenden Rosen, die wir durch Klematis, eine traditionelle „Begleitung“ für Rosen beranken wollen.

Da Wildwuchs nur schwer aus den Steinen zu entfernen war, haben wir uns entschlossen die Beete wieder mit Erde zu verfüllen. Die Steineinfassungen, die einen Schutz für die Rosen vor Mähern und Frost darstellen, haben wir gelassen. Nun gilt es eine ästhetisch und praktisch kluge Unterpflanzung zu wählen, der Vorstand des Geschichtsvereins hat sich für Lavendel entschieden. Als Sorte wurde uns von einer Garten- und Landschaftsbauerin, Frau Lisa Marie Schmandt aus Neu Isenburg (ÖAR), Hidcote Blue empfohlen. Sie sollte regelmäßig geschnitten werden, was durch die Gärtner der ÖAR, die mit der Pflege der Grünflächen in Dreieich und Buchschlag beauftragt sind, erfolgt.

Als Schutz vor dem sehr lästig wuchernden Fingerkraut vor der nordseitigen Mauer, an der die Lykkefund rankt, wird „Waldsteinia“ gepflanzt, dieser robuste Bodendecker gilt als Bienen freundlich und soll Unkrautsperre. Den Rosen ist er kein Konkurrent.


Offene Gärten 2019

Die offenen Gärten finden am Sonntag den 16.6.2019 von 11-18 Uhr statt, zentraler Veranstaltungsort ist der Garten in der Ernst-Ludwig-Allee 20.

Spaziergänge durch 110 Jahre Gartengeschichte: Alt gewachsene und neu angelegte Privatgärten der historischen Villenkolonie öffnen ihre Tore

Ihre Isabel Schilling, Dr. Dorothee Kaltenbach, Kim Bagus, Carlo Dammann, Bettina Otto, Christel Thomsen

Dreieich 05.11.2018